
Jedes Jahr aufs Neue
SGE mit dem obligatorischen Fehlstart!
(Chrischi)4:4 gegen Aufsteiger Fortuna Celle. 3:4 im Derby gegen Langlingen. 2:3 gegen den Erzrivalen aus Wathlingen. Zwar steht man mit einem Punkt aus drei Spielen immer noch besser da als letztes Jahr, doch entspricht es mit Sicherheit nicht den Ansprüchen der SGE. Im nächsten Spiel gegen Höfer gilt es das Ruder endlich rumzureißen.
„Spielerisch war es ja gar nicht so schlecht", so war die allgemeine Meinung über die ersten beiden Spiele gegen Fortuna und Langlingen. Man hatte 7 Kontertore kassiert, ein Problem das eigentlich zu lösen sein muss. Doch gegen Wathlingen offenbarten sich plötzlich ganz andere Problemstellen. Dutzende Fehlpässe, fehlende Laufbereitschaft und taktisches und individuelles Fehlverhalten prägten das Spiel der SGE. Mit dem 2:3 war man im Endeffekt gut bedient. Auch wenn es, wie auch schon in den letzten Spielen, viele kritische Schiedsrichter Entscheidungen gab, muss man sich erst einmal mit den eigenen Fehlern beschäftigen. Das frühe Führungstor durch Carsten Pelzer gab keinerlei Sicherheit, im Gegenteil. Wathlingen drückte und kam durch einen Freistoß zum Ausgleich. Ein gut ausgespielter Konter konnte erneut Carsten Pelzer zur erneuten Führung nutzen, die aber postwendend wieder ausgeglichen wurde. Auch nach dem Seitenwechsel spielte die SGE unter ihren Möglichkeiten. Ein Traumtor der Wathlinger machte die verdiente Niederlage perfekt.
Was bleibt von diesem Spiel?
Eine Menge Defizite waren zu erkennen. Eine nicht vorhandene „Mitte", grobe Abwehrschnitzer, unerklärliche Abspielfehler, aber vor allem fehlendes Engagement waren die großen Mankos in diesem Spiel. Potenzial hin, Potenzial her... im Moment muss es eher wichtig sein wieder Lust am Fußball zu haben, motiviert in jedes Spiel zu gehen und vielleicht einfach nicht so viel nachzudenken über die momentane Situation. Es muss wieder ein Teamgeist her. Ein Fehlpass ist kein Weltuntergang, das muss aber auch sichtbar werden. Es nützt nichts sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Was im Moment gebraucht wird ist eine positive Atmosphäre, sowohl innerhalb der Mannschaft, als auch mit den Trainern und den Fans der Ersten Herren.
Aber eins ist auch klar, am einfachsten geht dies durch Erfolge. Und wenn jeder Einzelne am kommenden Sonntag wieder mit Wille und Lust auf Fußball auf den Platz geht, hören die vielen überflüssigen Diskussionen im Moment auch wieder auf und der Erfolg wird zurückkommen.








